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14. März 2011

Aufruf zu Mahnwachen gegen Atom – ein Moratorium reicht nicht

Zu den Folgen des Erdbebens sagt die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Marlene Löhr:

Zum Gedenken an die Opfer der Katastrophe in Japan und um unserer Erschütterung Ausdruck zu verleihen, haben wir unsere Mitglieder gebeten, zahlreich an den heute Abend landesweit stattfindenden Mahnwachen teilzunehmen bzw. Mahnwachen zu organisieren. Wir sind alle tief betroffen über die Vorgänge und blicken besorgt auf die weitere Entwicklung, derzeit vor allem in den Atomkraftwerken in Fukushima. Es geht uns in dieser Situation auch darum, mit den Mahnwachen ein deutliches Zeichen gehen die weitere Nutzung der Kernenergie zu setzen, allerdings sollten heute die Symbole der Trauer und Anteilnahme im Vordergrund stehen.

Zum weiteren parlamentarischen Vorgehen sagt der Fraktionsvorsitzende Robert Habeck:

Wenn die Bundeskanzlerin heute ein Moratorium verkündet, reicht das nicht aus. Wir brauchen ein klares Bekenntnis gegen die Atomenergie und kein Spielen auf Zeit, weder von der Landes- noch von der Bundesregierung. Wir erwarten, dass sich Ministerpräsident Carstensen deutlich für eine Rücknahme der Laufzeitverlängerung ausspricht. Bisher sind wir mit diesem Anliegen gescheitert. So wurde noch im Juli ein dementsprechender Landtagsantrag von Schwarz-Gelb abgelehnt.

Wir haben in Schleswig-Holstein zwei der störanfälligsten AKWs. Umso wichtiger ist es, dass sich die Landesregierung klar gegen längere Laufzeiten und für eine Abschaltung der alten Pannenreaktoren einsetzt.

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An den Mahnwachen werden auch zahlreiche Grünen VertreterInnen von der Landesebene teilnehmen, unter anderem wird
die Landesvorsitzende Eka von Kalben an der Mahnwache in Pinneberg teilnehmen,
die Landesvorsitzende Marlene Löhr an der Mahnwache in Kiel teilnehmen,
der Fraktionsvorsitzende Robert Habeck an der Mahnwache in Flensburg teilnehmen.

 

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