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22. Juni 2011

Was für GemüsebäuerInnen und Krankenhäuser gilt, muss auch für PatientInnen gelten!

Zur aktuellen EHEC-Krise und deren Folgen sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Auch wenn die EHEC-Krise erfreulicherweise am abklingen ist, die Folgen werden noch lange nachwirken. Nun haben sich die Kliniken zu Wort gemeldet und den finanziellen Ausfall beklagt. Die EHEC-Erkrankungswelle wurde erfolgreich durch den hohen Einsatz der MitarbeiterInnen bewältigt. Die Krankenhäuser dürfen nun nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Hier muss rasch Unterstützung gewährt werden.

Aber vor allem auch denjenigen, die keine Lobby haben, nämlich den Erkrankten, muss geholfen werden. Wenn es Ausgleichszahlungen und Kompensation für GemüsebäuerInnen und Krankenhäuser gibt, dann dürfen auch die PatientInnen nicht mit den Folgen der Erkrankung allein gelassen werden. Es stellt sich die Frage, ob die Kranken- bzw. Pflegeversicherung alle Kosten von möglichen Spätfolgen abdeckt und falls nicht, wie und durch wen eine Kompensation geleistet werden kann. Diese und weitere Fragen haben wir Grüne schriftlich an das Sozialministerium gerichtet.

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