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Zu der Abschaltung der Maschinentransformatoren des AKW Brokdorf sagt der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Detlef Matthiessen:
Der Hinweis von E.ON, dass sich der Störfall im konventionellen Teil des AKW abgespielt habe, erinnert fatal an die Erklärungen von Vattenfall nach dem Trafobrand im AKW Krümmel im Juni 2007. Wie damals Vattenfall verteilt E.ON heute Beruhigungspillen für die Öffentlichkeit.
Der Brokdorf-Betreiber E.ON verharmlost das Potenzial des Störfalls. Ein kurzfristiger Stopp der Stromabfuhr aus dem Reaktor ist immer hochriskant. Die Stromabfuhr, die Eigenbedarfsversorgung und die Kühlung hängen technisch sehr eng zusammen. Zudem bedeutet jede Schnellabschaltung einen extremen Stress für die gesamte Atomanlage. Wir warnen E.ON davor, in die Verharmlosungsfußstapfen von Vattenfall zu treten und so jede Restseriosität zu verspielen.